Kirua Kinderhospital Hilfe  e.V.
 
Kilimanjaro / Tansania

https://web2.cylex.de/firma-home/andrea-franzen-12159276.html

Eisbär hilft Löwe!

Die Reise wurde erfolgreich beendet.

Bitte lesen dazu die Seite "Neuigkeiten" und schauen unseren Trailer

 

Trailer

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Spendenaktion am Polarkreis für Projekte am Äquator

200 km Extrem-Marsch in Grönland (19.7.21 - 7.8.21) für Projekte in Tansania und Äthiopien

Informationen (4.10.2021)

Bei guter Unterhaltung durch Äthiopische Kaffeezeremonien, Äthiopisches Essen, Kindermalen, Tombola und durch unsere Vorträge zur Grönlandtour, führte der Tag auf dem Mohrenkopf bei Trier zu einem erfolgreichen Ereignis. Die endgültige Spendensumme steht noch nicht abschließend fest, da die Tombola noch offen ist. Es kann aber, trotz mäßigem Wetter, jetzt schon von einer erfolgreichen Aktion gesprochen werden.

Informationen (29.6.2021).

Die Rucksäcke werden immer schwerer. Wir liegen z.Zt. bei ca. 19 Kg netto (Wasser und Essen nicht mitgerechnet) und werden zwischen 24 und 25 Kg landen. Das drückt gehörig auf den Rücken und wird mit jedem Tag schwieriger.

Wer kommt nur auf eine so verrückte Idee? Selbst schuld.

Aber wir tun es ja nicht nur für das Abenteuer, sondern wir wollen ja unsere Projekte in Afrika damit unterstützen. Da man auf dieser Tour nur Moschus Ochsen und Polarfüchsen begegnet, wird das Spendenaufkommen in Grönland eher mäßig ausfallen.

Wir hoffen daher auf die Hilfe von Freunden und Bekannten zu Hause.

Wer möchte, kann sich mit einem Kilometergeld beteiligen. Dabei sind wir bereits zufrieden mit einer Beteiligung von 10 Cent pro Kilometer, das ergibt bereits eine Spende von 20 Euro. Natürlich freuen wir uns auch über jede andere Summe.

Bitte die Spenden auf das Konto des Vereins


Kirua Kinderhospital Hilfe e.V. bei der Sparkasse Trier

IBAN: DE58 5855 0130 0001 1116 32

Betreff: Eisbär hilft Löwe

überweisen. Wir teilen die Spenden nach unserer Reise je zur Hälfte und verwenden die Einnahmen zu 100 % für unsere Afrikaprojekte.

Ab 200 Euro gibt es auf Wunsch eine Spendenquittung (bitte dazu die vollständige Adresse angeben). Unterhalb 200 Euro reicht dem Finanzamt der Überweisungsbeleg.

Herzlichen Dank für Ihr Interesse.


FRAGEN und ANTWORTEN

Eduard Kimmlingen:

Du bist der Initiator dieser Tour. Was sind die planerischen Herausforderungen für dieses Abenteuer?

Die Tour ist sowohl von der Logistik als auch von der Physis her sicherlich sehr anspruchsvoll. Der Aufwand für die Planung nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Man muss das Kartenmaterial, die Topographie und das zu erwartende Wetter eingehend studieren, um eine realistische Routenplanung mit machbaren Tagesetappen erstellen zu können. Dann muss man schon hier zu Hause frühzeitig eine Materialliste zusammenstellen und ein Ausdauerprogramm mit dem entsprechenden Rucksackgewicht simulieren.

Wie schwer wird denn der Rucksack sein?

Zwischen dem Startpunkt in Kangerlussuaq /Russel Gletscher und Sissimiut liegen keine Orte. Das heißt, es gibt keine Einkaufsmöglichkeit und somit müssen wir alles Essen und Material, das wir für die 14 Tage lange Wanderung benötigen, von hier mitnehmen. Es könnte auf ein Rucksackgewicht von 24 kg für jeden von uns hinauslaufen.

Ihr schlaft jeweils im eigenen Zelt. Gibt es Eisbären oder andere Tiere, die gefährlich sein könnten?

Wir befinden uns eigentlich in der “eisbärfreien“ Zone. Auch wenn unsere Aktion “Eisbär hilft Löwe“ heißt, denke und hoffe ich, dass wir diesen Tieren nicht begegnen werden. Moschusochsen sind da schon eher anzutreffen. Auch denen sollte man nicht zu nahekommen.

Die größte Gefahr liegt darin, dass wir im Bedarfsfall keinen Handy-Empfang haben, um Hilfe anzufordern. Deshalb haben wir einen kleinen Notsender der über eine Satellitenverbindung arbeitet und über den im Bedarfsfall ein SOS Signal gesendet werden kann.

Bei dieser Aktion teilt ihr Euch ja die Spenden für eure Projekte in Tansania und Äthiopien. Wofür werden die Spenden für Dein Projekt konkret eingesetzt werden?

Derzeit hat der Bau von Personalwohnungen auf dem Campus des Krankenhauses in Moshi absolute Priorität. Wir werden deshalb jeden Cent in die Unterbringungsmöglichkeiten für das Personal stecken. Fachkräftemangel im Gesundheitssektor ist nicht nur in Deutschland ein Problem, sondern auch in Tansania. Man musss versuchen, vernünftige Rahmenbedingungen für das Personal zu schaffen.

Gerd Steffes :

Du hast in Deinem Leben schon an einigen Extremläufen teilgenommen, u.a. dem 6-Etappen Ultramarathon über 200 km durch die Sahara und einem 150 km 3 Tage-Wettlauf um den Mont Blanc. Was motiviert Dich nach all den Jahren?

Ich bin von meinem Naturell her immer recht aktiv und suche gerne physische Herausforderungen.  Man muss mit dem zunehmenden Alter natürlich solche Aktionen realistisch angehen. Meine Erfahrungen aus all den Jahren kommen mir sicherlich zugute. Ich nehme die Vorbereitung sehr ernst, lese und notiere viel, und habe einen Trainingsplan. Natürlich macht das auch Spaß, aber Spaß ist eine kurzfristige, oberflächliche Empfindung. Mir geht es um Lebensfreude in seiner vollen Bandbreite und ich möchte bei diesem Abenteuer als Individuum der Natur ganz nahe sein. Aber ich möchte auch ein Zeichen setzten für all die Menschen, denen wir mit dieser Aktion helfen möchten.

Was sind schon körperliche Anstrengungen und Entbehrungen für ein paar Tage, wenn man sieht, wie hart die Lebensbedingungen für Menschen in anderen Teilen der Welt sein können?

Was sind für Dich die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände, die Du mitnimmst?

Ein guter Rucksack und Schlafsack sind essenziell, da darf man nicht dran sparen. Im Gegensatz zu Eduard und Florian, erlaube mir den Luxus, und nehme ein zweites paar Wanderschuhe mit. Das ist dann zwar wieder 1 kg mehr im Gepäck, aber nasse Füße in Grönland sind schon sehr realistisch.

Ein Tagebuch und Stift sind allerdings auch ganz oben auf meiner Liste

Wofür wirst Du die Spendengelder bei Deinem Projekt in Äthiopien einsetzten?

Wir wollen das Dorfschulprojekt in dem kleinen Ort Dewalka auf 3800 m Höhe weiterentwickeln und planen den Bau eines kleinen Hauses, das als Schulbibliothek fungieren soll. Darüber hinaus möchten wir die landwirtschaftlichen Haushalte in Dewalka beim Anbau von Apfelbäumen und der Hühnerzucht unterstützen.

Florian Kardos:

Du bist mit Abstand der jüngste in Eurem 3 Mann Team. Hast Du in der Vorbereitung schon vom Erfahrungsschatz der beiden anderen profitiert?

Ich glaube, in einem guten Team profitiert immer jeder von jedem. Unterschiedliche Eigenschaften und Fähigkeiten sind immer komplementär, egal wie alt die Teammitglieder sind. Natürlich konnte ich einiges aus unseren Vorbesprechungen für mich mitnehmen, aber ich habe nie das Gefühl, das Eduard oder Gerd mich als den Youngsters sehen. Ganz im Gegenteil, wir sind voll auf Augenhöhe. Das spricht natürlich auch für den jugendlichen Geist der Beiden.

In der Vorbereitung habe ich sicherlich gelernt, dass man ein solches Abenteuer sehr fokussiert angehen muss. Die Details der Planung, das Training, das Material…. all das muss man alles sehr ernst nehmen. Da muss man zu einer Party oder “einem Bier zu viel“ mit Freunden auch schon mal nein sagen können.  

Hast Du die Projekte von Eduard und Gerd in Tansania und Äthiopien schon einmal selbst besucht?

Bisher hatte ich leider noch nicht die Gelegenheit. Mein Studium und auch Corona haben eine Reise auf den afrikanischen Kontinent bisher verhindert. Ich möchte aber in Zukunft bei beiden Projekten, die ich schon seit Jahren kenne und auch unterstütze, aktiv mit einsteigen.

Als Teil der jungen Generation sehe ich es als meine Pflicht an, diese Welt aus der ganzheitlichen Perspektive zu betrachten. Ein Teil meiner Generation ist ja in Sachen Klimaschutz sehr aktiv. Ich selbst möchte meinen Beitrag im Rahmen der humanitären Hilfe, ganz gezielt im Bereich der Gesundheitsförderung und Bildung, leisten.


Infos zum Arctic Circle Trail in Grönland

Grönland ist   ein noch größtenteils unberührter Fleck auf unserer Erde und das nicht zuletzt,   weil 82% des Landes von einer riesigen Eisschicht bedeckt sind.

Der Arctic   Circle Trail ist eine Herausforderung, bei der die fehlenden Dinge gerade den   Reiz ausmachen. Keine Autos. Keine Häuser. Kein Stress. Und fast keine   Menschen. Deshalb ist Grönland das Land der Abenteurer und der Reisenden, die   Orte entdecken, von denen nur wenige überhaupt träumen.

Selbst in den   Küstenregionen gibt es nur wenige Touristen und für eine Wanderung wie den   Arctic Circle Trail muss man gut vorbereitet sein.

Diese Strecke   führt durch natürliches Terrain ohne Straßen und normalerweise dauert die 200   km Tour 10 bis 14 Tage.

Informationen zu Gröland auf Wikipedia


Begleitende Videos

Hier finden Sie kurze Video Sequenzen über Organisation, Equipment, Verpflegung etc.

Vorstellung der Spendenaktion

https://www.youtube.com/watch?v=GIxZUyMI9X0

Reisevorbereitung

https://www.youtube.com/watch?v=25IQbT9BSsI

Verpflegung

https://www.youtube.com/watch?v=NRuecViSeWk

Zelt, Schlafsack und Luftmatratze

https://www.youtube.com/watch?v=N75onxu6Muc

Rucksack

https://www.youtube.com/watch?v=PVHoS_wiYa4

Medizinische Versorgung

https://www.youtube.com/watch?v=Q0GS2DMQnDY

Kleinkram

https://www.youtube.com/watch?v=ZCnvV18lKhk

Gästebuch

Daniela Fusenig-Weikamm
19.06.2021 12:11:49
Haben uns eure Reise im Internet angeschaut, Chapeau 👍. Wünschen euch eine beeindruckende Zeit und passt auf euch auf.
Gutes Gelingen,
Bäpperl und Bob
Cristina Hormuth
18.05.2021 16:12:28
Absolut bewundernswert. Wir wünschen dem Trio bei dieser beeindruckenden Herausforderung gutes Gelingen.
Kommt gesund zurück.
Cristina und Knut